Milane und Bussarde im Zürcher Unterland

Greifvögel kann man hier recht häufig beobachten. Über Feldern und Wiesen, auf den gepflügt oder gemäht wird, kreist oft eine stattliche Anzahl Milane und Bussarde auf der Suche nach Beutetieren. Diese Ansammlungen lassen viele glauben, sie seien viel häufiger als sie es in Wirklichkeit sind.  Der Bestand schwankt obendrein, da diese geschützten Greifvögel mancherlei Gefahren ausgesetzt sind. Zum Beispiel überleben manche Jungvögel anhaltend nasskaltes Wetter in den Horsten nicht. Pflanzenschutzmittel und Strassenverkehr fordern weitere Opfer. 


Rot- und Schwarzmilane

Wer kennt sie nicht, die Milane und Bussarde, die an schönen Tagen über der Landschaft kreisen, sei es  auf der Suche Nahrung oder um sich spielerisch und mühelos im Thermikschlauch emporzuschrauben. Nicht selten wird das Spiel wiederholt. 

 

Geradezu spektakulär muten die Balzflüge der Milane an, ebenso die oft gewagt anmutenden Flugmanöver die der Jagd und Revierverteidigung dienen. Wie alle Greifvögel werden auch sie oft in aggressiver Weise von Krähen belästigt, um sie aus ihrer Nähe zu vertreiben – meistens mit Erfolg.

Rot- und Schwarzmilane jagen gerne im Suchflug über der Landschaft, wobei der Schwarzmilan oft auch Wasserflächen absucht. Die Beute wird oft im Flug vom Boden aufgenommen. Gerne versuchen sie sogar, anderen Vögeln die Beute abzujagen.


Bussarde

Der Bussard bevorzugt hingegen die geduldige Ansitzjagd von erhöhter Warte aus, oder sucht Strassen nach überfahrenen Tieren ab und wird dabei oft selbst zum Opfer.