Irchel

Der Irchel ist mit maximal 694 Metern über Meer der höchste Berg im Raum Zürcher Unterland / Zürcher Weinland. Charakteristisch ist das mehrere Kilometer lange Gipfelplateau, das ihm den Charakter eines Tafelbergs verleiht. 

Die auf den Molassegesteinen aufliegenden Oberen Deckenschotter bilden das Gipfelplateau. An dessen Rand gibt es vielerorts kleine Felswände und als Bergstürze niedergegangene Felstrümmer.

An den Flanken des Irchel bilden nährstoffarme oder vernässte Böden wertvolle Standorte für seltene und prachtvolle Blütenpflanzen. Sie stehen unter Naturschutz und werden durch pflegerische Massnahmen gefördert. 

Im Herbst und Winter liegt der Irchel bei Hochdrucklage manchmal innerhalb des Nebels und es kommt zur Bildung von Raureif. Bei besonders geringer Höhe der Inversionsschicht ragt das Irchelplateau über das Nebelmeer hinauf und ermöglicht Ausflüge in den Sonnenschein.