Buchberg

Die Gemeinde Buchberg liegt auf einem Plateau aus Molassegestein auf rund 500 Metern über Meer. Im Südosten und Südwesten wird die Hochfläche durch die steilen Hänge das Rheingrabens begrenzt. Der Fluss folgt heute einer im Verlauf des Eiszeitalters gebildeten glazialen Schmelzwasserrinne, nachdem er zuvor über das Rafzerfeld, also nördlich von Buchberg, vorbeigeflossen war. Zuflüsse zum Rhein bilden in abschüssigem Gelände stellenweise Wasserfälle.

Tiefes Nebelmeer im Herbst und Winter

In seltenen Fällen bildet sich über den Auenlandschaften von Rhein und Thur sowie im Zürcher Unterland eine Inversionsschicht mit einer sehr tiefen Obergrenze auf unter 500 Metern über Meer. Das Plateau von Buchberg reicht dann über das Nebelmeer hinaus, welches sich allerdings bereits in den frühen Vormittagsstunden auflöst. Die Flugbilder entstanden am 20. Oktober 2014 etwa bei Sonnenaufgang und am Vormittag des 5. Januar 2015.

Frühling in Wald, Rebberge und Obstgärten

Die Bezeichnung Buchberg weist auf Buchenwälder hin, welche heute noch an den landwirtschaftlich kaum nutzbaren Flanken des Plateaus zu finden sind. An den Südhängen profitieren viele Frühblüher wie die Frühlings-Platterbse (Lathyrus vernus) von der intensiven Sonneneinstrahlung, bevor sich das Blätterdach im Buchenwald schliesst. Auch in den Rebbergen gedeihen zahlreiche Blütenpflanzen, welche wie die Kirschbäume Honigbienen und anderen Insektenarten reichlich Nahrung bieten.

Herbstfarben im Wald und bei den Reben